
Dieser vierte Band der HLK-Reihe „Memoranda Styriaca“ vereint jene Beiträge der 2018 begonnenen zweijährlichen Lehrkooperation zwischen der Historischen Landeskommission für Steiermark (HLK) und der Universität Graz, die im Sommersemester 2024 aus der Ringvorlesung „Grenzüberschreitungen. Transdisziplinäre Betrachtungen herausragender Ereignisse, Ideen und Entwicklungen im Kontext der steirischen Landesgeschichte“ hervorgegangen sind. Zugleich bildet er gemeinsam mit den vorangegangenen Themen „Mythos.Macht.Geschichte“, „Fälschung!“ und „Umbruchszeiten“ eine Tetralogie unter der Gesamtkoordination und Herausgeberschaft seitens der HLK durch Wernfried Hofmeister.
Stärker den wörtlichen „Grenzüberschreitungen“ widmen sich am Paradigma der steirischen, insbesondere der grenznahen südlichen Landesgeschichte die Beiträge von Harald Heppner (Südosteuropäische Geschichte), Heimo Halbrainer (Geschichtswissenschaft: NS-Geschichte) und Anita Ziegerhofer (Rechtsgeschichte). Metaphorische Grenzüberschreitungen in Gestalt bahnbrechender steirischer Innovationen verdeutlichen Daniel Gethmann (Architekturgeschichte), Daniel Fabry gemeinsam mit Karl Stocker (Designgeschichte) sowie Arno Heimgartner (Erziehungswissenschaften).
In Summe wird die Steiermark als ein einzigartiger historischer Raum begreifbar, in welchem seit jeher überregionale Entwicklungen auf allen nur denkbaren Ebenen äußerst aufschlussreich mit regionalspezifischen Gegebenheiten und Mentalitäten interagieren.